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30 Jahre Leistungsabzeichen THL


Seit nunmehr 30 Jahren gibt es bei der Feuerwehr Altötting ein Schiedsrichterteam für die Abnahme des Leistungsabzeichens „Technische Hilfeleistung“. Genau 5.885 Feuerwehrfrauen und -männer aus dem Landkreis Altötting legten in den letzten drei Jahrzehnten diese Prüfung ab. 20 davon am 11. Juli in Altötting.

Am Jubiläumsabend stellten sich nämlich drei Gruppen der Feuerwehren Altötting und Raitenhart vor vielen Ehrengästen der Leistungsprüfung. Auch Ehrenkreisbrandrat Xaver Lohmeier, einer der Väter der Schiedsrichtergruppe war zugegen und verfolgte interessiert die Abnahme.
Bei dieser Leistungsprüfung werden das Wissen der Prüfungsteilnehmer und der reibungslose Aufbau von Geräten zur Technischen Hilfeleistung bei einem Verkehrsunfall geprüft. Ebenso müssen die Versorgung von verletzten Personen, der Aufbau einer Beleuchtung und das Bedienen von Hebekissen beherrscht werden. Alle drei Gruppen bestanden die Prüfung auf Anhieb.

Beim anschließenden Festakt begrüßte Vorstand Stefan Burghart die Ehrengäste und Teilnehmer des Leistungsabzeichens. Erster Bürgermeister Herbert Hofauer gratulierte ganz herzlich und war erfreut, dass das neue Raitenharter Löschfahrzeug bei der Abnahme auch von der Altöttinger Wehr genutzt wurde. Das Anstecken der Abzeichen übernahm Kreisbrandrat Werner Huber. Zwei Kameraden konnte er die höchste Auszeichnung in Gold/Rot überreichen. Auch stellvertretender Landrat Konrad Heuwieser zeigte seinen Respekt vor dem hohen Ausbildungsgrad.
Die beiden Kommandanten aus Altötting und Raitenhart, Alois Wieser und Max Holzmann, bedankten sich bei den Teilnehmern für die vielen Übungsstunden als Vorbereitung für die Abnahme. Die Technische Hilfeleistung gehört mittlerweile zu den häufigsten Alltagsaufgaben einer Feuerwehr. Eine gut ausgebildete Mannschaft ist hier Grundlage für einen erfolgreichen Einsatz. Von den oft belächelten Anfängen des Leistungsabzeichens und den Entwicklungen der letzten 30 Jahre erzählte Max Kamhuber, selbst Schiedsrichter in Altötting. Unter der Leitung des damaligen Kreisbrandinspektors Eckbert Suttrop wurde am Konzept gearbeitet und die Änderungen den Feuerwehrschulen und Verbänden vorgeschlagen. Das Ziel dieser Ausbildung war und ist bis heute der geordnete und zielstrebige Aufbau der technischen Geräte bei einem Verkehrsunfall. Damit wird sichergestellt, dass auch in Stresssituationen jeder Aktive die ihm übertragenen Handgriffe beherrscht und schnellstmöglich eine schonende Rettung von Personen aus Notlagen erfolgen kann.
 
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